Donnerstag, 21. Mai 2020

Rezension: "Steve Lombard - Die Erweckung" von Stefan A.K. Weichelt

Handlung:


Steve Lombard – Die Erweckung
Wir sind nicht alleine im Universum – noch nicht mal in unseren eigenen Körpern!
Als der Münchner Journalist Steve Lombard eine geheimnisvolle Kiste von seinem ermordeten Freund Viktor erhält, stellt sich seine Welt auf den Kopf. Plötzlich ist er in der Lage, in die Körper anderer Personen zu reisen. Dabei zieht es ihn immer wieder zu einer Frau ins 16. Jahrhundert, die ihn zu kennen scheint.
Mithilfe einer Gruppe von Wissenschaftlern, unter ihnen die junge Anja, findet Steve mehr über seine neuen Fähigkeiten heraus. Er trägt ein seltenes Gen in sich, das von einer außerirdischen Rasse stammt und ihm das Seelenwandern ermöglicht. Außerdem erfährt er, dass auch andere Wesen im Universum diese Fähigkeit besitzen und sie nicht immer für ehrbare Zwecke nutzen. Wer ist Mensch, wer ist Freund, wer ist Feind? Für Steve beginnt eine Jagd durch Zeiten und Welten auf der Suche nach einem verlorenen Schiff, einer Seelenverwandten und nicht zuletzt der eigenen Identität.


Mein Eindruck:


Du denkst, du weißt, wie die Welt funktioniert? Dann wirf mal einen Blick in diese Science-Fiction-Story über den Journalisten Steve Lombard, der das von sich gewiss auch einst gedacht hat! Und zwar genau so lang, bis seine Vorstellung von unserer Erde und dem Universum dank völlig ungaublicher Erfahrungen über den Haufen geworfen wird!

Das Buch ist action- und temporeich, bietet zahlreiche Informationen und Theorien zu fremden Wesen, Zivilisationen und Sonnensystemen und versucht, sowohl viel Handlung als auch etliche  Erklärungen und sogar noch eine Liebesgeschichte unterzubringen, weshalb es nicht mal eben schnell durchgelesen ist. Zudem wird mit dem Zeitebenen gespielt. Die Beschreibungen sind ausgesprochen ausführlich. Natürlich kommt man beim Lesen auch nicht an den klassischen philosophischen Fragen vorbei, wenn die Themen "Seele", "Seelenwanderung" und "Aliens" im Raum stehen. Die Figuren sind mir etwas zu blass, der Lovestory fehlt es ein bisschen an Intensivität. Der Autor Stefan Weichelt hat seinen Roman mit viel Liebe zum Detail und einem reichen Schatz an Fantasie verfasst. Er hat außerdem gut zu seinen Themen recherchiert.

Fazit:


Das Buch ist meiner Meinung nach auf jeden Fall super geeignet für Menschen, die "Raumschiff Enterprise" und "Star Trek" lieben und sich auf die Beschreibung fremder Welten freuen, am liebsten noch mit astronomisch fundiertem Wissen. 

Das Buch wurde mir vom Autor zur Verfügung gestellt. Vielen herzlichen Dank dafür. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

>>> Quelle Bild und Handlung