Montag, 27. März 2023

DIY - Geschenkidee zu Ostern: Seife herstellen

Seife selbst machen ist supereinfach. 

Meine Exemplare sind bereits im letzten Winter produziert und zu Weihnachten verschenkt worden, aber so kleine selbstgemachte Niedlichkeiten eignen sich ja auch als Geschenke und Mitbringsel zu anderen Gelegenheiten.

Vielleicht für deine Lieben zu Ostern?

Was du zur Seifenherstellung brauchst:

Du brauchst Rohseife (bestellbar im Netz, bitte gern auf gute Qualität, Haut- und Umweltverträglichkeit achten), Seifenfarbe und Duftöl nach Wunsch, einen kleinen und einen größeren Topf für ein Wasserbad und diverse Seifenformen, orientiert an der Wunschgröße deiner Seife, einen Löffel zum Umrühren. 

Die größeren Formen ergeben handelsüblich große Seifenstücke, während die kleineren Pralinen- oder Eisförmchen kleine duftende Schätzchen ergeben, beispielsweise für das Gästebad.

Wie du beim Seife herstellen vorgehst:

Die Rohseife wird im Wasserbad langsam und vorsichtig geschmolzen. Es gibt klare und milchige Variaten, die auch kombiniert werden können.

Ist die Rohseife flüssig, gibst du Farbe und einen Duft dazu und rührst gut um. Meine Seifen duften nach einer Pfefferminz-Eukalyptus-Mischung, nach Orange-Bergamotte und nach einem Parfüm, das ich recht extravagant und reizvoll finde.

Nun wird die Seife in die Formen gegossen (oder gelöffelt). Willst du eine zweifarbige Seife haben, gieße erst die eine Hälfte ein, warte kurz, bis die erste Schicht etwas angetrocknet ist, und gib dann die zweite Schicht darüber. Nicht zu lang warten, sonst verbinden sie sich nicht mehr!

Abwarten und aushärten lassen - fertig!

Ich habe die Seifen nachher noch hübsch eingepackt.

Viel Freude mit den Seifen!

Montag, 20. März 2023

Minibüchlein, die superschnell fertig sind

Brauchst du noch schnell ein Geschenk, am besten handgemacht und nicht teuer? Dann wühle den Papiermüll mal nach ein paar Klorollen durch, presse sie glatt, schneide sie an einer Längsseite auf und gestalte darauf ein hübsches Cover. (Meine sind mit Serviettentechnik auf einer Gessogrundlage entstanden.)

Dann brauchst du nur noch ein paar passende Papiere einnähen, einen Verschluss anbringen (auch das Band ohne den Knopf zum Drumwickeln tut es) und schon ist dein Büchlein fertig. 

Die Büchlein können auch zu einem bestimmten Thema oder als farblich zueinander passendes Set gestaltet werden.

Viel Freude beim Werkeln!

Eine ausführliche Anleitung zum Gestalten von Büchern findest du übrigens hier.

 


 

 


Montag, 13. März 2023

Meine Schatzkiste: Erdung und energetische Reinigung

Manchmal fühle ich mich, als würde ich neben mir stehen und überhaupt keinen Zugriff mehr auf meine Kräfte und Ressourcen haben. Von allen Menschen getrennt und gedanklich weit weg zu sein. Kein Teil der Schöpfung mehr zu sein und mich nicht mehr in ihrem Schoß geborgen fühlen zu dürfen.

Dann wird es Zeit für eine Erdung! Sie stellt diese verlorene Verbindung zu meiner eigenen Seele, meinen Mitmenschen und der Natur wieder her und bringt mich damit in das verlorene Gleichgewicht.

Öle:

Erdend wirken Patchouli, Vetiver und Sandelholz. Es gibt auch noch andere wirksame Öle, meistens Hölzer, aber diese riechen für mich am schönsten.

Heilsteine:

Viele Heilsteine erden. Ich nutze bevorzugt meinen Sternzeichenstein, den roten Jaspis, dazu Tigerauge, Citrin, Moosachat und indischen Achat.

Feder, Muschel, Steine:

Natur in all ihrer Pracht! So, wie mich Bäume im Wald, Kräuter auf der Wiese und Blümchen am Wegesrand happy machen, so erhellen diese Vertreter der Schöpfung meinen Tag. Sie stehen für die Elemente Luft, Wasser, Erde. Und da ich während der Me-Time meist auch eine Kerze oder ein Teelicht anzünde, schließt sich mit dem Feuer der Kreis.

Bemalter Stein:

Ein Kind hat ihn bemalt und ich hab ihn gefunden. Kinder sind das Sinnbild der Erneuerung und der Hoffnung - und hätte es ein schöneres Motiv als einen Baum auswählen können, um zu erden?

Kette mit grünem Medaillon:

Selbstgemacht natürlich. Erinnert mich an all die schönen Dinge, die meine Hände im handwerklichen, zwischenmenschlichen und künstlerischen Bereich bereits zustande gebracht haben:

Biene:

Ich bin die Biene, denn meine Familie nennt mich so. Das war ein echter Insider! Aber ich tue gut daran, wenn ich wieder zur mir selbst und in die Realität zurückfinden will, zu überlegen, wer ich bin und was mich ausmacht.

Katze:

Bringt Metall ins Spiel, selbstredend erdend. Ist außerdem ein Erbstück, das mich einen kurzen Blick in die Reihe meine Ahnen und auf deren Lebenswege werfen lässt. Sich bewusst zu machen, in welchen Netzen man sich im Leben befindet, schärft den Blick für die Tatsache, dass alles mit allem verbunden ist.

Kette mit Kreuz:

Ich bekam sie zur Jugendweihe (mit vierzehn) von meiner Oma, die sie wiederum von ihrer Oma hatte. Zwar bin ich nicht christlich und schon gar nicht kirchlich, doch fühle ich mich den Engelwesen und Erzengeln verbunden und schätze das Kreuz als religiöses Symbol durchaus, steht es doch auch zunächst erst einmal für irgendeine Art von Glauben. Und einen Glauben habe ich auch - und der erdet mich!

Klarer-Kopf-Öl: 

Eine Mischung, die Scharfblick und Besonnenheit bringt.

Schöne-Füße-Fußgel:

Erfrischt und klärt. Am besten zusammen mit einer zünftigen Fußmassage.

Kleine Übungen, um sich zu erden: (Die Füße auf dem Bild):

 

- Ich laufe barfuß, idealerweise draußen. 

(Zur Not geht aber auch im Haus. Hauptsache, die Schuhe mit den isolierenden Sohlen kommen mal weg! Ich trage inzwischen auch gefilzte Hausschlappen, die nicht nur wunderschön, warm und kuschelig weich sind, sondern mich auch den Boden beim Gehen fühlen lassen.)

Gern am Strand oder über Gras. Mein Lebensgefährte grinst immer schon, wenn wir irgendwo ankommen und ich bereits an den Schnürsenkeln herumfummle.

- Ich halte mich in der Natur auf. 

Jede Minute in der freien Natur ist ein Geschenk von uns an uns selbst. Tiere beobachten, den Vögeln oder Wellen lauschen, Bäume berühren, den Waldboden oder Strand unter den Füßen spüren - es gibt keinen Ort auf der Welt, der uns zivilisierte Menschen besser runterbringt, als einer, der sich draußen befindet.

- Wurzelmeditation

Ich meditiere über der Vorstellung, aus meinen Füßen wachsen Wurzeln bis tief hinein ins Erdreich und verbinde mich bewusst mit Mutter Erde, überlasse mich ihrer Führung und ihrer Kraft. Manchmal genügen dafür Minuten, aber es darf auch gern ausführlich sein.

- Yoga

Besonders gut eignen sich alle Asanas, die das Gleichgewicht fordern und fördern, sowie der Baum.

- Hände nutzen

Gartenarbeit, Kochen, Brot backen, Handwerkeln, künstlerisch tätig sein: All das hilft, wieder bei sich selbst anzukommen. Man fühlt, sieht, riecht die Materalien, man erschafft etwas Schönes. Mein Topp-Tipp: Ich bin der Buchbindekunst verfallen und kreiere Notiz- und Tagebücher. Die Schritte dafür sind immer die gleichen und es braucht Sorgfalt und Hingabe, aber kein besonderes Können. Perfekt zum Erden.

- Fußbad / Bad / Dusche

Wasser hilft immer beim Erden und Reinigen des Energiekörpers. Je nachdem, wie viel Zeit und Lust ich jeweils habe, nutze ich das kühle oder heiße Nass, um runterzukommen. Die Vorstellung, dass und wie man sich von Fremdenergien reinigt, ist dabei übrigens ausgesprochen hilfreich.

- Musik und Trommeln

Alles Rhythmische verhilft zu innerer Struktur und Bodenkontakt, kann sogar bei richtiger Anwendung in Trance führen. Im Netz gibt es unzählige Variationen! Immer wirksam ist auch die eigene Lieblingsmusik, weil sie nicht nur angenehme Gefühle weckt und schöne Bilder entstehen lässt, sondern auch mit der eigenen Geschichte verbindet, weil sie mich schon Jahrzehnte begleitet.

- Tiere

Leider habe ich kein Haustier mehr! Aber wann immer sich die Gelegenheit ergibt, eins zu streicheln, dann mache ich das auch! Ich kenne mittlerweile etliche Schafe, Kühe, Ziegen und Schweine besser als meine Nachbarn! 😊

Sicher gibt es noch eine Menge mehr Möglichkeiten, um sich zu erden. Dies hier sind meine und vielleicht hast du ja nun Lust, dir auch eine solche Schatzkiste zu packen?

Montag, 6. März 2023

Rezension: "Die Phoenix-Erfahrung" von Anne Vonjahr

Inhalt:

In der heutigen Zeit ist es unsere größte Aufgabe, uns selbst kennenzulernen. Nur wenn wir unsere innere Welt verändern, kann sich die Welt um uns herum verändern. Wenn wir in das uralte Wissen unserer Seele eintauchen, dann entdecken wir die versteckten Muster, die unsere Erfahrungen im Leben kreieren. Anne Vonjahr nimmt uns in diesem völlig neuartigen Ratgeber mit auf eine geheimnisvolle Fantasy-Reise in unser Innerstes. Dort treffen wir auf den Mentor William Morgan, der uns zeigt, welche ungeahnten Kräfte in uns schlummern und wie wir mit Schattenarbeit unseren inneren Magier wieder zum Leben erwecken können. Wir begeben uns auf eine unvergessliche Reise zu uns selbst, die unsere Sicht auf das Leben für immer verändern wird.

Mein Eindruck: 

Zeit meines Lebens gab es immer schon drei Interessensgebiete, für die ich wirklich brenne: Die Literatur, die Psychologie und die Spiritualität. Eine ziemlich ungewöhnliche und vielseitige Kombination, die zwar viel Tiefe und persönliche Entwicklung ermöglicht, im Alltag oder gar im Berufsleben jedoch selten herzustellen ist. Immer kommt irgendwie einer dieser Bereiche zu kurz, es scheint unmöglich, allen drei gleichermaßen im täglichen Tun gerecht zu werden. 

Und auch mit meinen Mitmenschen geht es mir nicht anders: Wann trifft man schonmal auf jemanden, der auch diese drei Themenbereiche in sein Leben integrieren möchte - und zwar am besten gleichzeitig?

Ich dachte lange, solche Menschen gibt es gar nicht! 

Und dann fand ich Anne im Netz. Anne ist eine Geschichtenerzählerin, die in Podcasts und Videos (Welt Beyond) feinsinnige, philosophische und berührende Geschichten webt. Gleichzeitig ist sie eine Spezialistin für die menschliche Psyche, vor allem in den Bereichen Archetypen und Schattenarbeit, auf den Spuren C.G. Jungs sozusagen, und auch weit darüber hinaus. Sie liebt Menschen und lebt für ihren Dienst an Menschen, zumindest ein Stück weit. Über all dem spannt sich ihr Verständnis für universelle Gesetze und den gigantischen Bereich des Überirdisch-Spirituellen, ohne jeden esoterischen Schnickschnack oder einen abschreckenden missionarischen Überbau. 

Und nun hat Anne ihr erstes Buch geschrieben. Ich durfte es als eine der ersten Leserinnen lesen und war sehr erstaunt und glücklich darüber, dass mich dieses Buch auch exakt am Tag meiner Reiki-Meistereinweihung erreichte. Ich befinde mich nämlich gerade in der dreiwöchigen Reinigungsphase nach dieser berührenden Erfahrung und gerade Schattenarbeit gehört natürlich dazu, wenn man die Meisterenergien gut für sich und andere Menschen nutzen möchte. Die Schattenarbeit schreitet bei mir ordentlich voran, wühlt viel Chaos und auch hässlichen alten Schlamm auf, offenbart Wunden, die angesehen, integriert und geheilt werden wollen und leuchtet in Ecken, die ich mir lange Zeit lieber nicht so genau zu Gemüte geführt habe. Insofern kam Annes Buch zum exakt richtigen Zeitpunkt zu mir und unterstützt mich bei dieser inneren Arbeit sehr.

Das Buch ist nach einer logischen Struktur sinnvoll und übersichtlich aufgebaut und stellt zahlreiche unterschiedliche Archetypen vor, denen wir im Lauf unseres Lebens häufig begegnen. Inhaltlich ähnelt es den Videos von Anne und auch hier erzählt sie die Geschichte einer Initiation: Die Ich-Erzählerin begibt sich - anfangs eher unfreiwillig, später durchaus fasziniert, neugierig und zunehmend mutiger - auf ihre innere Heldenreise und durchlebt und durchleidet alle Stationen der "Phoenix-Erfahrung", wie Anne es nennt. Jenes Vogels, der sich selbst verbrennt, um danach wieder neu geboren zu werden. (Ich muss bei dieser Methapher nicht zuletzt auch immer an Shiva denken, der als Zerstörer in der hinduistischen Tradition den Kreis schließt, damit Raum geschaffen werden kann für etwas Neues.)

Die einzelnen Stationen der inneren Heldenreise werden ausführlich beschrieben, auch Fallstricke und Fußangeln, die dabei auftreten können. Am Ende jedes Kapitels werden Fragen gestellt, die dem Leser dabei helfen sollen, seine eigene Heldenreise genauer zu reflektieren und eigene Schlüsse zu ziehen, um Erkenntnisse zu gewinnen. Die Themen Schattenarbeit, Liebe, Selbstwertgefühl und Beruf(-ung) werden ausführlich unter die Lupe genommen. 

Anne erzählt exemplarisch von "ihrer" Schattenreise, bereichtert sie um kostbare Weggefärten und schließt mit der eigenen "Phoenix-Neugeburt". Durch diese Art des Erzählens schlägt sie einen Bogen zwischen Literatur auf der einen und Sachbuchinformationen und Fakten auf der anderen Seite und umhüllt all das mit der ihr eigenen spirituellen Wärme. Der Leser darf sich gut aufgehoben, verstanden und in bester Gemeinschaft fühlen.

Er wird aber auch gefordert, der Leser, denn die Aufgaben und Fragen, die Anne stellt, sind nichts für Entwicklungsverweigerer: Es wird Wochen in Anspruch nehmen, sie alle ehrlich, schriftlich und ausführlich zu beantworten, weshalb das Buch ein ausdauernder Lebensbegleiter sein kann. Es schafft Hintergrundwissen und Verständnis für das eigene Denken, Fühlen und Handeln und bringt Erklärungen in Bereiche der eigenen Psyche, die vorher vielleicht wirr, beängstigend und chaotisch wirkten, nun aber stückweise "aufgedröselt" werden können. Dies kann punktuell geschehen oder vollständig - in jedem Fall schärft es das Verständnis für sich selbst und sorgt für mehr Eigen-Mitgefühl, Geduld und Hoffnung in schwierigen Zeiten.  

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Empathisch, milde und liebevoll bringt Anne viele Informationen an den Mann (und die Frau) und erzählt dabei noch eine nette kleine Geschichte, hinter der sich viel mehr verbirgt, als es auf den ersten Blick scheint. 

Unsere eigenen Heldenreisen finden vermutlich weniger in dunklen Gassen, gemütlichen Krempelläden und uralten Städten statt, doch ist die Vorstellung, wir hätten einen Hauch dieser Magie in unserem Leben, wenn wir vor dem Herd stehen, den Putzlappen schwingen, zur Arbeit fahren oder unserem mehr oder minder geliebten Tagwerk nachgehen, so schön, dass es den eigenen Alltag tatsächlich in besondere Schwingung versetzt. Ich jedenfalls, (die seit gut einem Jahr keine Zeile mehr geschrieben hat) habe sofort wieder Lust bekommen, auch mal wieder etwas Literarisches zu Papier zu bringen. 

Und ich finde, wir können gar nicht genug Zauber und Erfüllung in unser Leben bringen. Es ist manchmal so schwer, dass es einen zu Boden ringt. Und es wird etwas leichter, wenn es mit ein bisschen Magie aufgeladen wird - und sei es "nur" die Magie einer guten Geschichte.

Anne jedenfalls hat ihren Mentor William erfolgreich beerbt: Sie ist für Menschen inzwischen wohl das, was er einst für sie gewesen ist. Und auch darum geht es im Leben: Weitergeben, was man selbst gelernt hat, wenn es hilfreich war. Und damit die Welt ein klitzekleines bisschen besser machen.

Fazit:

Das Buch ist wunderbar zu lesen, informativ, inspirierend und in die Tiefe gehend. Nichts für zwischendurch, aber ein echtes Geschenk für Menschen, sie sich ernsthaft innerlich weiterentwickeln wollen. Nett gestaltet ist es auch. Ich hoffe sehr, es wird viele LeserInnen finden!

Das Buch wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine Meinung.

Quelle: Cover und Handlung

Montag, 27. Februar 2023

Einweihung zur Reiki-Meisterin

Im August 2021 bin ich im Rahmen eines spannenden Seminars von meiner Meisterin Ilona Olenberg in den ersten Grad der japanischen traditionellen Heilmethode Reiki eingeweiht worden, die von Mikao Usui einst wiederentdeckt wurde und seither einen Siegeszug durch die Welt angetreten hat. 

Damit wurde mir die Gabe geschenkt, durch das Auflegen meiner Hände universelle Lebenskraft an mich selbst und andere Menschen weitergeben zu können. Bald darauf erlernte ich bei der Einweihung in den zweiten Grad die Arbeit mit den Symbolen und die Fähigkeit, Reiki auch unabhängig von Zeit und Raum geben zu können. 

Über meine Erfahrungen berichte ich in den Blogartikeln Reiki und ich: Wie ich die Verbindung zur Schöpfung fand, Mein Reiki-Do: Zweiter Grad und viel Magie und Die Reiki-Lebensregeln im Alltag.

Reiki als Helfer im Alltag

Seit dieser magischen Zeit ist Reiki ein Teil meines Lebens, den ich wie selbstverständlich jeden Tag praktiziere. Reiki ist Teil meines Alltags und meiner Persönlichkeit geworden und ich finde die Vorstellung großartig, dass ich ein derart mächtiges und wunderbares Instrument für mich entdeckt habe, um meine Selbstheilungskräfte zu unterstützen und Einfluss auf mein eigenes Denken, Fühlen und sogar das körperliche Befinden zu nehmen. 

Mehr noch, eine Möglichkeit, auch anderen Menschen zu helfen und sie auf ihrem nicht immer einfachen Weg durchs Leben wirksam zu begleiten! 

Es ist, als sei Reiki schon immer in mir und für mich da gewesen und als hätte es nur dieser "Erweckung" bedurft, um mich wieder daran zu erinnern. Und wenn ich einst jemals Zweifel gehabt haben sollte - eigene Erfahrungen haben mich gelernt, dass diese Kraft ebenso real ist wie ich selbst es bin. 

Reiki existiert und wirkt, davon bin ich inzwischen überzeugt und mir fällt nur wenig ein, was mir dieses innere Wissen jemals wieder nehmen könnte. Nein, falsch: Nichts fällt mir ein. Es gibt Dinge, die weiß man einfach und nichts kann dieses Wissen in Frage stellen. 

Und damit bin ich nicht allein:

Reiki gewinnt zunehmend Anerkennung und Akzeptanz in der Gesellschaft 

Das jedenfalls ist mein Eindruck. Nicht zuletzt wissen auch die Mediziner beispielsweise in der Notaufnahme der Charité in Berlin oder der Helios-Klinik in Nordenham um die Gaben dieser Methode, um Selbstheilungskräfte zu aktivieren, Blockaden aufzulösen und das körperliche und seelische Wohlbefinden zu steigern. Beide Häuser bieten längst Reiki zur Ergänzung ihrer schulmedizischen Behandlung an und ich freue mich darüber, dass es so scheint, als verlöre dieses herrliche Schöpfungsgeschenk inzwischen an der Skepsis, die es in früheren Jahren oft auslöste. 

In die Ecke der windigen esoterischen Praktiken gehört Reiki also offenbar schon lange nicht mehr, auch, wenn der Wandel aus meiner Sicht gern ein bisschen schneller gehen dürfte.

Meine Einweihung zur Reiki-Meisterin

Ich habe am vergangenen Samstag nun den höchsten und dritten Grad erhalten und bin - wiederum von meiner vertrauten Meisterin Ilona, die mich diesen ganzen Weg über begleitet hat - selbst zur Reikimeisterin geweiht worden. Neben der feierlichen Zeremonie war dafür eine Menge innere Arbeit nötig, die auch die eigene Persönlichkeitsentwicklung zur Voraussetzung hat. Und zwar umfassend, denn mit solch gewaltigen Energien will ich verantwortungsbewusst und gewissenhaft umgehen können. Sie gipfelte in einem spannenden und intensiven Seminar, das wiederum die Arbeit mit dem inneren Kind, den eigenen Schatten und der Anima (weiblicher Archetyp) und dem Animus (männlicher Archetyp) und weitere Aspekte beinhaltete.

Am Ende war ich ganz platt. Und erfüllt von einer Art innerem Frieden, wie ich ihn noch nie gespürt habe. Mein Herz schwingt im Gleichklang mit Reiki, ich fühle mich der Schöpfung nah. Ich freue mich sehr auf alle Erfahrungen, die ich in diesem Zusammenhang noch machen darf und die weiteren Stationen meiner eigenen Reiki-Reise. 

Erfüllt von Ehrfurcht und tiefer Freude sage ich DANKE. 

Ich bin eine Meisterin. Und ich fühle mich auch wie eine solche.

Einen herzlichen Dank an Ilona, die mir dies ermöglicht hat. 

Ich bedanke mich bei allen Menschen, denen ich bislang Reiki habe geben dürfen. Für mich ist das immer eine tiefgehende, spirituelle Erfahrung, die mich Urkräfte erleben lässt, an die ich früher nicht einmal geglaubt habe. 

Und einen liebevollen Dank an die Schöpfung, die mich offensichtlich in dieser Rolle gesehen hat und mich die Realisierung des Traums, heilend in der Welt tätig sein zu können, in meinen Lebensplan einschreiben ließ.

Bildquelle: Pixabay