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Montag, 2. Oktober 2023

Voller Liebe, Lektionen und Lebensweisheiten: Vier Ratgeber, die sich den Themen Stressmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Kreativität und Spiritualität auf ganz eigene Art nähern

Es gibt Bücher, aus denen kannst du etwas Neues für dich mitnehmen.

Es gibt Bücher, die machen Spaß.

Es gibt Bücher, die auf unterhaltsame Art tiefere Einsichten vermitteln und durch ihr subtiles Wirken im Hintergrund dein Leben verbessern können.


Es gibt Bücher, die dir praktische Hilfe bei verschiedenen Problemen bieten.

Es gibt Bücher, die dein Herz berühren und dich direkt an das andocken lassen, was man Schöpfung nennt.

Es gibt Bücher, die bringen dich zum Lächeln oder Weinen, zum Tanzen und Singen, zum kreativen Gestalten oder tausend neuen Ideen für alles, was immer du an Tätigkeiten liebst.

Und dann gibt es Bücher, die sich all das Genannte auf einmal zum Ziel gesetzt haben. 

Sie sind dazu geschrieben worden, um die Welt ein bisschen besser und die Menschen ein bisschen zufriedener und glücklicher zu machen.

Heute stelle ich dir vier davon hier vor.

Unter den Pitches findest du die Links zur Bestellung, falls du eins der Bücher bestellen und lesen möchtest. 

Sieh dich auch gern auf meiner Homepage um, dort gibt es noch mehr Infos und Leseproben.

 

 



Bestellmöglichkeiten:

>>> "Kraftquellen für den Alltag und in Krisen"

>>> "Collagen, die deine Seele liebt. Ein Buch zum Selbstgestalten"

>>> "Kleiner Seelenschatz. Rezepte für Selbstvertrauen und mehr Mut" 

>>> "Kleiner Seelenschatz. Rezepte für Entspannung und mehr Energie"

Auf meiner Homepage stöbern: 

>>> Autorenseite Katharina Lindner

Bildquelle: pixabay

Montag, 7. August 2023

Deine Werte: Kraftquellen, die dich zuverlässig durchs Leben tragen

Heute möchte ich dir das Inhaltsverzeichnis meines Buches "Kraftquellen für den Alltag und in Krisen" vorstellen, damit du erfährst, welche Kraftquellen ich dir darin im Einzelnen vorstelle. 

Zudem möchte ich dir auch das dazugehörige handgemachte Kartenset ans Herz legen, welches du kostenlos herunterladen und dir ausdrucken und ausschneiden kannst, um damit zu arbeiten.

Inhalte des Buches:


1. Einstieg

  • Ein Leben in Balance
  • Kraftquellen für den Alltag
  • Kraftquellen in Krisenzeiten
  • Die Kraftkarten
  • Die Übungen
  • Deine Werte und ihre Botschaften

2. Deine Werte im Leben (Kraftquellen), was sie bewirken und wie sie dir helfen können

  • Liebe
  • Verbundenheit
  • Mitgefühl
  • Fürsorge
  • Akzeptanz
  • Achtsamkeit
  • Dankbarkeit
  • Stille
  • Weisheit
  • Intuition
  • Verstand
  • Neugier
  • Energie
  • Mut
  • Selbstvertrauen
  • Gelassenheit
  • Freiheit
  • Abenteuerlust
  • Wahrheit
  • Hingabe
  • Kreativität
  • Inspiration
  • Kindlichkeit
  • Spiritualität
  • Hoffnung
  • Emotionen
  • Vertrauen
  • Veränderung
  • Natur
  • Erinnerungen
  • Wissensdrang
  • Begeisterung
  • Verantwortung
  • Werte
  • Sprache / Literatur
  • Authentizität

3. Bonuskarten 

Diese Karten sind blanko, du kannst sie dir selbst gestalten, falls du dir persönlich wichtige Werte ergänzen möchtest.

4. Schluss

  • Fazit
  • Literaturliste 

Bestellmöglichkeit:

>>> Hier kannst du das Buch kaufen

>>> Hier kannst du dir das Kartenset besorgen 

Lieber Leser, lieber Interessent,

ich hoffe, du kannst mein Buch für dich nutzen und daraus etwas mitnehmen, was dein Herz erfüllt und dich in deiner Entwicklung weiterbringt. Es wurde mit Liebe und reichlich Recherche geschrieben und möchte Herzen zum Schwingen bringen. Ich glaube, von diesen Schwingungen brauchen wir dieser Tage mehr denn je.

Alles Liebe für dich,

deine Katharina 

>>> Hier findest du weitere Ratgeber aus meiner Feder

Montag, 13. März 2023

Meine Schatzkiste: Erdung und energetische Reinigung

Manchmal fühle ich mich, als würde ich neben mir stehen und überhaupt keinen Zugriff mehr auf meine Kräfte und Ressourcen haben. Von allen Menschen getrennt und gedanklich weit weg zu sein. Kein Teil der Schöpfung mehr zu sein und mich nicht mehr in ihrem Schoß geborgen fühlen zu dürfen.

Dann wird es Zeit für eine Erdung! Sie stellt diese verlorene Verbindung zu meiner eigenen Seele, meinen Mitmenschen und der Natur wieder her und bringt mich damit in das verlorene Gleichgewicht.

Öle:

Erdend wirken Patchouli, Vetiver und Sandelholz. Es gibt auch noch andere wirksame Öle, meistens Hölzer, aber diese riechen für mich am schönsten.

Heilsteine:

Viele Heilsteine erden. Ich nutze bevorzugt meinen Sternzeichenstein, den roten Jaspis, dazu Tigerauge, Citrin, Moosachat und indischen Achat.

Feder, Muschel, Steine:

Natur in all ihrer Pracht! So, wie mich Bäume im Wald, Kräuter auf der Wiese und Blümchen am Wegesrand happy machen, so erhellen diese Vertreter der Schöpfung meinen Tag. Sie stehen für die Elemente Luft, Wasser, Erde. Und da ich während der Me-Time meist auch eine Kerze oder ein Teelicht anzünde, schließt sich mit dem Feuer der Kreis.

Bemalter Stein:

Ein Kind hat ihn bemalt und ich hab ihn gefunden. Kinder sind das Sinnbild der Erneuerung und der Hoffnung - und hätte es ein schöneres Motiv als einen Baum auswählen können, um zu erden?

Kette mit grünem Medaillon:

Selbstgemacht natürlich. Erinnert mich an all die schönen Dinge, die meine Hände im handwerklichen, zwischenmenschlichen und künstlerischen Bereich bereits zustande gebracht haben:

Biene:

Ich bin die Biene, denn meine Familie nennt mich so. Das war ein echter Insider! Aber ich tue gut daran, wenn ich wieder zur mir selbst und in die Realität zurückfinden will, zu überlegen, wer ich bin und was mich ausmacht.

Katze:

Bringt Metall ins Spiel, selbstredend erdend. Ist außerdem ein Erbstück, das mich einen kurzen Blick in die Reihe meine Ahnen und auf deren Lebenswege werfen lässt. Sich bewusst zu machen, in welchen Netzen man sich im Leben befindet, schärft den Blick für die Tatsache, dass alles mit allem verbunden ist.

Kette mit Kreuz:

Ich bekam sie zur Jugendweihe (mit vierzehn) von meiner Oma, die sie wiederum von ihrer Oma hatte. Zwar bin ich nicht christlich und schon gar nicht kirchlich, doch fühle ich mich den Engelwesen und Erzengeln verbunden und schätze das Kreuz als religiöses Symbol durchaus, steht es doch auch zunächst erst einmal für irgendeine Art von Glauben. Und einen Glauben habe ich auch - und der erdet mich!

Klarer-Kopf-Öl: 

Eine Mischung, die Scharfblick und Besonnenheit bringt.

Schöne-Füße-Fußgel:

Erfrischt und klärt. Am besten zusammen mit einer zünftigen Fußmassage.

Kleine Übungen, um sich zu erden: (Die Füße auf dem Bild):

 

- Ich laufe barfuß, idealerweise draußen. 

(Zur Not geht aber auch im Haus. Hauptsache, die Schuhe mit den isolierenden Sohlen kommen mal weg! Ich trage inzwischen auch gefilzte Hausschlappen, die nicht nur wunderschön, warm und kuschelig weich sind, sondern mich auch den Boden beim Gehen fühlen lassen.)

Gern am Strand oder über Gras. Mein Lebensgefährte grinst immer schon, wenn wir irgendwo ankommen und ich bereits an den Schnürsenkeln herumfummle.

- Ich halte mich in der Natur auf. 

Jede Minute in der freien Natur ist ein Geschenk von uns an uns selbst. Tiere beobachten, den Vögeln oder Wellen lauschen, Bäume berühren, den Waldboden oder Strand unter den Füßen spüren - es gibt keinen Ort auf der Welt, der uns zivilisierte Menschen besser runterbringt, als einer, der sich draußen befindet.

- Wurzelmeditation

Ich meditiere über der Vorstellung, aus meinen Füßen wachsen Wurzeln bis tief hinein ins Erdreich und verbinde mich bewusst mit Mutter Erde, überlasse mich ihrer Führung und ihrer Kraft. Manchmal genügen dafür Minuten, aber es darf auch gern ausführlich sein.

- Yoga

Besonders gut eignen sich alle Asanas, die das Gleichgewicht fordern und fördern, sowie der Baum.

- Hände nutzen

Gartenarbeit, Kochen, Brot backen, Handwerkeln, künstlerisch tätig sein: All das hilft, wieder bei sich selbst anzukommen. Man fühlt, sieht, riecht die Materalien, man erschafft etwas Schönes. Mein Topp-Tipp: Ich bin der Buchbindekunst verfallen und kreiere Notiz- und Tagebücher. Die Schritte dafür sind immer die gleichen und es braucht Sorgfalt und Hingabe, aber kein besonderes Können. Perfekt zum Erden.

- Fußbad / Bad / Dusche

Wasser hilft immer beim Erden und Reinigen des Energiekörpers. Je nachdem, wie viel Zeit und Lust ich jeweils habe, nutze ich das kühle oder heiße Nass, um runterzukommen. Die Vorstellung, dass und wie man sich von Fremdenergien reinigt, ist dabei übrigens ausgesprochen hilfreich.

- Musik und Trommeln

Alles Rhythmische verhilft zu innerer Struktur und Bodenkontakt, kann sogar bei richtiger Anwendung in Trance führen. Im Netz gibt es unzählige Variationen! Immer wirksam ist auch die eigene Lieblingsmusik, weil sie nicht nur angenehme Gefühle weckt und schöne Bilder entstehen lässt, sondern auch mit der eigenen Geschichte verbindet, weil sie mich schon Jahrzehnte begleitet.

- Tiere

Leider habe ich kein Haustier mehr! Aber wann immer sich die Gelegenheit ergibt, eins zu streicheln, dann mache ich das auch! Ich kenne mittlerweile etliche Schafe, Kühe, Ziegen und Schweine besser als meine Nachbarn! 😊

Sicher gibt es noch eine Menge mehr Möglichkeiten, um sich zu erden. Dies hier sind meine und vielleicht hast du ja nun Lust, dir auch eine solche Schatzkiste zu packen?

Freitag, 20. Mai 2022

Meine Schatzkiste: Entspannung und Regeneration

Über dieses Thema habe ich mit meinem Kleinen Seelenschmaus schon ein ganzes Buch geschrieben, das etliche wunderbare Tipps enthält.

Trotzdem will ich euch zusätzlich meine Schatzkiste vorstellen, die ein paar Dinge enthält, welche ich im Alltag nutzen kann. 

Wenn man sich gestresst und unter Druck fühlt, ist es schwer, sich geeignete Gegenstrategien spontan aus den Fingern zu saugen. Vielmehr macht es Sinn, diese Gegenstrategien schon im Vorfeld parat zu haben, dann kann man sie einfach nutzen, wenn es nötig ist, ohne erst groß darüber nachgrübeln zu müssen.

Schlafbrille:

Als Hochsensible machen mir Lärm und Licht oft zu schaffen. Um die Welt mal einen Moment ganz auszuschließen, nutze ich dieses kleine Werkzeug, bevorzugt in Kombination mit einer Meditation oder einer Reiki-Selbstbehandlung.

Ohrstöpsel:

Für die gilt das gleiche wie bei der Schlafbrille bereits beschrieben. Sinnesorgane aus - innere Welten an!

Massageball:

Den kennt wohl jeder und wie er genutzt wird, ist auch kein Geheimnis. An der Stelle möchte ich auch auf meine Yogamatte verweisen, die mir unschätzbare Dienste leistet, aber freilich zu groß für meine kleine Kiste ist.

Akupressurring:

Er wird zur Selbstberuhigung genutzt, indem man ihn langsam mehrfach über alle Finger streift. Geht auch beim Lesen oder vor dem TV. 

Rosenquarz-Stick:

Er ist perfekt geeignet für eine kleine Nackenmassage.

Aromaöle: 

Meine Wahl fiel auf Kamille, Orange, Rosenholz und Rose - alles Düfte, die für ihre beruhigende, harmonisierende und entspannende Wirkung bekannt sind. Ich habe so eine kleine Auswahl und kann nach Stimmungslage entscheiden.

Steine:

Grüner Jade, Hämatit und Aventurin liegen nicht nur angenehm glatt in der Hand, sondern beruhigen auch durch ihre wunderschönen Farben und ihre jeweilige Wirkung. Sie sind kleine Booster gegen Hektik und Stress.

Schmetterlingskette:

Ich hab sie selbst gebastelt und sie macht mir einfach Freude, nicht nur durch ihre sanften Farben, sondern auch durch den Symbolgehalt des Krafttieres "Schmetterlings", der die Dinge eher leicht und locker nimmt und mir damit auch ein bisschen Unbeschwertheit und Gelassenheit schenkt.

Bemalter Stein:

Bei einem Spaziergang am See gefunden. Lässt mich gedanklich zu jenem Moment zurückreisen - schöne, entspannte Stunden mit meinem Liebsten - und erinnert mich daran, dass ich ein Teil der Schöpfung bin. Ich fühle mich bei seinem Anblick sowohl mit der Natur wieder verbunden als auch mit den Menschen, denn immerhin hat irgendein Mensch den Stein so hübsch bemalt und ihn dann dorthin gelegt, damit ich ihn finde.

Herz:

Von meiner Schwiegermutter. Wie immer steht für mich die Verbindung zu Partner, Familie und Freundinnen absolut im Zentrum all meines Denkens und Fühlens. Mein Puls senkt sich sofort auf Normalmaß, wenn ich mich selbst an meine Einbettung in das soziale Netz erinnere und dieses Herz fordert mich symbolisch dazu auf.

Dies sind alles kleine, sofort umsetzbare SOS-Tools, die sogar auch überall mit hingenommen werden könnten, wenn man das für notwendig hält. Sie können augenblicklich Linderung von Stress und Erleichterung verschaffen und dann weitet sich auch wieder der eigene Blick und man kann schwierigen Momenten besser begegnen und Probleme besser lösen.

Das Kästchen ist geeignet, noch viel mehr Dinge zu behergen und sicher würden mir auch noch mehr einfallen! Aber dafür ist vielleicht auch mal wieder ein neues Buch der geeignete Rahmen?

Freitag, 13. Mai 2022

Journal Art - gefülltes Tagebuch und ganz viel Lebensfreude

Als große Anhängerin des Tagebuch-Führens habe ich auch auf diesem Blog schon einige Beiträge zu diesem Thema vorgestellt, zuletzt mein dreiteiliges aktuelles Journal, das ich euch schon gezeigt habe. Die drei (zusammengehörenden) Exemplare sind also derzeit bei mir in Benutzung und bislang noch fast jungfräulich, mit blanken Seiten und viel Raum für neue Eintragungen und therapeutische oder einfach nur schöne Kunstwerke.

Das "alte" Tagebuch

Dem neuen Schatz ging aber natürlich ein gefülltes Buch voraus, nämlich das, was ich zuvor nutzte. Und es ist mehr als prall gefüllt! 

Dieses Buch enthält Facetten meines Lebens, in Worten, in Bildern, in Fotos. Es zeigt, wer und was ich bin, auch, wer und was ich nicht sein will oder unbedingt sein will. Es enthält ganz viel von meinen Sehnsüchten, Träumen, Ängsten, Sorgen, Wünschen und natürlich alles, was ich in den letzten bewegenden Monaten erlebt habe. Es zeigt meine Essenz, authentisch und ungetrübt. 

Nicht zuletzt deshalb erfüllt es mich mit einem ganz warmen, weichen Gefühl, wenn ich es zur Hand nehme und denke: "Ja, da wurde etwas vollbracht." Nicht nur im Buch, sondern in der manchmal recht schwierigen Kunst des Lebens, die nicht immer gut gelingt, aber doch jeden Tag wieder versucht werden möchte.

Ganz schön fett

In der Journal-Szene nennt man aufklaffenden Bücher wie diese "Krokodilmäuler" und sie kommen zustande, weil zu viele Seiten in ein zu schmales Buch gestopft werden. Mehr noch, wenn diese Seiten durch eingeklebte Fotos oder andere Dinge weiter wachsen und wachsen, während es gefüllt wird. Diese Krokodilmäuler werden nicht gern gesehen und ein echter Bastelprofi passt den Buchrücken entsprechend schon bei der Produktion des Buches an. Für mich fühlt es sich aber genau richtig an: Dieses Buch ist voll, weil die Monate, die es dokumentiert, voll waren. Sie stecken voller Leben, prall und ungestüm, überquellend und überfließend - und so bin ich eben auch. 

Goodbye, Tagebuch!

Dieses Exemplar findet nun seinen Platz in einem Regal. Der Spruch auf dem Cover stammt übrigens von der von mir heiß und innig verehrten Glennon Doyle, deren Buch "Ungezähmt" mein ganzes Denken einmal gründlich durcheinander gewirbelt und das Unterste zuoberst gekehrt hat. 

In diesem Tagebuch war ich eine Pionierin, Tag für Tag, Stunde um Stunde. Es ist Zeugnis meines ganz eigenen So-Seins, meines Selbsts, meiner Substanz. Es wird noch da sein, wenn ich eines Tages nicht mehr bin. Und davon sprechen, wie sehr ich das Leben geliebt habe, obwohl ich es zuweilen auch verfluchte, wie es wohl jeder von uns von Zeit zu Zeit tut. Ein bisschen runtergerungst sieht es auch aus - naja, so wie ich eben auch, nach einem harten Tag.😁

Wozu dieser ganze Sermon?

Eigentlich will ich euch heute nur eins ins Gedächtnis zurückrufen: Den Gedanken daran, dass nichts Materielles Bestand hat, das Erlebte in der Seele jedoch ewig gespeichert bleibt.

Liebe Leute, sammelt Erinnerungen! Sie sind das, woraus letztlich euer Leben bestanden haben wird, wenn es Geschichte ist - wenn IHR Geschichte seid. Weil euer Leben die Geschichte ist, die IHR schreibst, ob mit einem Stift auf Papier oder einfach nur so in den weitläufigen Raum des Universums: Es setzt sich aus Momenten zusammen, die es wert sind, festgehalten zu werden. 

Freitag, 22. April 2022

Tagebuch mal anders: Art Journal, Script Journal, Lesetagebuch und Schattenjournal

Zeit meines Lebens führte ich Tagebuch. Aber inzwischen sind es nicht mehr einfach nur Texte in Notizbüchern, rasch hingeworfen mit irgendeinem Kuli, den ich gerade zur Hand habe, in aller Eile und ohne jede Muße.

Mein Tagebuch ist meine Spielwiese, auf der ich all meinen Leidenschaften nachgehe: dem Schreiben, der Kunst, dem Malen und Basteln, dem Eintauchen in psychologische Zusammenhänge und zwischenmenschliche Geheimnisse, dem Genuss von Auszeiten und Relaxmomenten, dem Festhalten schöner Momente, dem Fixieren von Informationen, die mir wichtig erscheinen. Ein simpler Ringblock oder ein Heftchen reicht mir dafür längst nicht mehr aus.

Ein Notizbuch, das alles und noch mehr können muss:

In meinem Tagebuch brauche ich nicht nur viel Platz, sondern auch diverse Varianten von Papier, um es für alles nutzen zu können, was mir wichtig ist: Weiße Seiten, auf denen ich male und kritzele. Linierte oder karierte Seiten, auf denen ich schreibe. Bunte und vielfältig gestaltete Seiten, auf denen nachher kleine Kunstwerke und Collagen zu den Themen entstehen, die mich gerade beschäftigen. Manchmal notiere ich dort auch nur ein kleines Zitat oder klebe Bilder ein, wie in ein Fotoalbum. Ich nutze alle möglichen Arten von Kunst und Worten, um mich auszudrücken und auszuleben.

Wo bitte gibt es ein solches Tagebuch zu kaufen?

Mein Tagebuch ist also ein All-in-one-Tausendsassa! Ahnst du, wo das Problem liegt? Ein solches Buch gibt es nirgendwo auf der Welt! Es ist so speziell, dass ich es nicht kaufen kann, sondern entsprechend selbst gestalten muss. Gesagt, getan! Grundlage war ein Umschlag vom großen A, das ich collagenmäßig aufhübschte und verzierte.

Der Tagebuch-Teil:

Das von mir derzeit genutzte Diary besteht aus drei Signaturen mit den oben genannten Papiervarianten. Die Signaturen habe ich einfach nebeneinander eingenäht.

Wie du ein solches Buch herstellen kannst, habe ich hier beschrieben.

Der Lesetagebuch-Teil: 

Bislang habe ich die von mir gelesenen Bücher und gesehene Filme oder Serien samt kurzer Inhaltsangabe und persönlichem Eindruck im klassischen Tagebuch mit aufgeführt. Das wurde mir aber zu unübersichtlich, weil ich gern auch mal auf einen Blick hätte, wann ich welches Buch gelesen habe, ohne ellenlange Texte oder aufwendige Kunstwerke dazwischen. Also lautete die Lösung, ein farblich passendes Extra-Büchlein dafür herzustellen. Es lässt sich in einer Tasche in der Innenseite des großen Tagebuchs verstauen.

Der Schattentagebuch-Teil:

Manchmal bin ich am Jammern, Herumätzen, Nörgeln und Schimpfen. Gerade im Tagebuch bietet sich der optimale Platz für hin und wieder aufkommenden Frust, um zu verdauen, zu verstehen, zu reflektieren oder auch loslassen zu können. Allerdings nervte mich irgendwie, dass diese Seiten voller negativer Energien sich zwischen den bunten Kunstwerken oder alltäglichen Beschreibungen des Alltags wiederfanden. Ich wollte sie da raushaben. Ich wollte meinem Schatten (siehe: C. G. Jung!) seinen Platz in meinem Erleben nicht wirklich zugestehen. Ich wollte, dass es mich fröhlich stimmt, wenn ich durch die Aufzeichnungen meines Lebens blättere.

Nun wissen wir aber alle, was geschieht, wenn wir den eigenen Schatten - unsere ungeliebten, verdrängten Anteile, die wir derart verleugnen, dass wir manchmal nicht einmal ihre bloße Existenz anerkennen - aus unserem Denken und Fühlen ausklammern. Und es tut ja auch gut, sich auch mal das Schlechte und Schlimme im eigenen Kopf anzuschauen, es in die Arme zu nehmen und Frieden mit seiner Anwesenheit zu schließen. 

Meine Idee war dann, dem Schatten ein eigenes Buch zur Verfügung zu stellen, in dem er nach Lust und Laune herumwüten und seine blöden Vibes versprühen kann. 

Auch das Schattenjournal gestaltete ich farblich passend zu den anderen beiden Schätzchen. Es ist ebenfalls in das große Buch integriert, aber herausnehmbar. Und schon darf der Schatten sein - aber eben nicht überall sein Unwesen treiben.

Das Tagebuch als Lebensbegleiter

Mein Tagebuch ist tatsächlich alles für mich: ein geduldiger Zuhörer, ein warmherziger Tröster, ein kluger Ratgeber. Es lässt mir Kopf und Herz frei werden, ermöglicht mir viele verschiedene Arten des Künstlerisch-Aktiv-Werdens und ergibt letztlich ein sorgsam geführtes und liebevoll gestaltetes Dokument meines Daseins. 

Fun Fact: Die Spitze, mit der der Buchrücken verziert ist, hat mir meine Stiefoma überlassen, denn sie ist eigens von meiner Uroma höchstselbst hergestellt worden. Eine nette Verbindung zu meinen Ahnen, die jeden Tag im Leben ersichtlich wird, oder?

Der Frage, warum Tagebuch-Schreiben eine so wunderbare Sache ist, bin ich übrigens hier mal nachgegangen.

Wenn du selbst Lust auf Schreiben und / oder Gestalten hast, dann beschäftige dich doch mal mit der Idee, dies in einem einzigen Buch zu tun, das du immer bei dir haben und ständig zur Hand nehmen kannst. Oder wahlweise, wenn du auch so ein Ordnungsfreak bist wie ich, in verschiedenen Büchern, die sich thematisch unterscheiden und all deine unterschiedlichen Wünsche bedienen.

Viel Spaß dabei!

Dienstag, 25. Januar 2022

Kreativ und emotional stärkend: Beleuchtete Sternbilder mit persönlichen Sinnsprüchen basteln

Hast du einen Spruch oder ein Motto, das dich durch das Leben begleitet und dir immer wieder Kraft, Mut und Hoffnung schenkt?

Falls du noch keinen hast, googel doch mal nach Zitaten und such dir Worte und Sätze aus, die dich direkt ansprechen. Falls du so etwas schon hast, umso besser.

Und dann leg los! Denn dieses eindrucksvolle Bild wird dafür sorgen, dass dein Lebensspruch immer ins rechte Licht gerückt wird und dir ständig ins Auge fällt. 

Du brauchst dazu kein Künstler zu sein, sondern du kannst einfach nur das meditative Tun genießen und dich danach an deinem ganz individuellen Ergebnis erfreuen.

Anleitung für eine sternenübersäte Leinwand mit deinem Lieblingszitat:

  1. Gestalte eine Leinwand mit Acrylfarben nach deinen Vorstellungen.
  2. Schreibe dein Lieblingszitat auf das Bild. Du kannst auch selbst etwas formulieren, wenn du nichts für dich Passendes findest.  Es sollte dich wirklich im Inneren berühren und dir wichtig sein. Es sollten Worte sein, die dich bestärken und deren Anblick dich fröhlich und zuversichtlich stimmt. 
  3. Stich kleine Löcher an die Stellen, wo die Sterne auftauchen sollen. 
  4. Stecke vorsichtig die Lämpchen einer kleinen Lichterkette durch die Löcher.
  5. Hänge deine Leinwand auf und - voilà - schon hast du dein ganz eigenes Sternbild gebastelt, das dir nicht nur Freude beim Machen beschert hat, sondern auch künftig beim Betrachten.
  6. Lebe nach deinem Motto oder Zitat! Ich weiß, das klingt immer so banal und einfach - und das ist es in der Tat nicht. Aber je mehr klitzekleine alltägliche Schritte du nach deinem Leitspruch ausrichtest und je öfter du in seinem Sinne handelst, umso schneller und umso tiefer geht er dir in Fleisch und Blut über.

Viel Freude beim Basteln!

Montag, 17. Januar 2022

Bist du ein glücklicher Mensch?

Nur noch diese hundertsiebzehn Selbsthilferatgeber lesen, dann wird mein Leben zu einem Always-Happy-Event! Einfach alles richtig machen, dann werde ich mich jede Sekunde wie ein fröhlicher Aal in einem Fluss leuchtender Ekstase winden! Ein einziges Patentrezept für das ultimative Glück finden und ich kann den Rest meines Lebens mit einem atomar strahlenden Grinsen durch den Alltag schweben!

Nein? NEIN! 

Natürlich bedeutet Glücklichsein NICHT, immer positiv und happy zu sein, in Harmonie und ständigen maximal schönen Momenten zu baden oder das ganze Unangenehme einfach aus dem Dasein zu streichen! Im Leben geschehen manchmal schlimme Dinge. Wir begegnen blöden oder sogar bösartigen Menschen und müssen uns mit ihnen auseinandersetzen. Wir müssen Dinge tun, auf die wir keinen Bock haben und Erfahrungen durchleiden, die uns alles andere als glücklich machen. Wir erfahren Verluste, die richtig, richtig weh tun. Wir treten auf der Stelle, zaudern und hadern und zweifeln, bewegen uns nicht oder in die falsche Richtung und kriegen vom Leben hin und wieder einen scheinbar richtig fiesen Schlag ausgeteilt, der uns zuweilen ganz und gar ausknocken kann.

Glücklich sein heißt nicht, ohne Sorgen und Probleme zu leben oder immer gut drauf zu sein. Das wäre eine ziemlich naive Vorstellung und sie würde uns auch erheblich unter Druck setzen, denn wem gelingt es schon, einen solchen Anspruch zu erfüllen?

Ein glückliches Leben zu führen heißt vielmehr (zum Beispiel) Folgendes:

  1. Du verbringst einen Großteil deiner Zeit mit Tätigkeiten, die dich erfüllen, dir Freude bereiten und dir das Gefühl geben, etwas Sinnvolles zu tun.
  2. Du umgibst dich bewusst mit Menschen, die dir ein gutes Gefühl vermitteln und mit denen ein echter Austausch auf geistiger und seelischer Basis gelingt. 
  3. Du kümmerst dich um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden mit moderater Bewegung, Kontakt zur Natur, hochwertiger Nahrung und gutem Schlaf.
  4. Du gestaltest deinen Alltag ausbalanciert: Phasen der Beschäftigung und Phasen der Ruhe wechseln sich ab, keine der beiden Phasen dominiert dein Erleben einseitig. 
  5. Du bist in Kontakt mit deiner Gefühlswelt und lässt auf undramatische Art auch negative Gefühle zu, ohne dich von ihnen überwältigen zu lassen. Du gestattest dir, auch mal unglücklich zu sein, ohne dabei dein Glücklichsein in Frage zu stellen.
  6. Du verfügst über ein Arsenal an Problemlösestrategien und kennst deine eigenen Fähigkeiten, vertraust dir selbst und wagst dich auch mal aus deinen gewohnten Gebieten heraus.
  7. Du fühlst dich mit dir selbst wohl, akzeptierst deine Macken und gehst fürsorglich und mitfühlend mit dir um.
  8. Du lebst nach deinem eigenen Tempo, lässt dich nicht hetzen und auch nicht ausbremsen.
  9. Du verzichtest auf Vergleiche, allzu strenge Urteile und das Hamsterrad der Bestleistung, weil dich Wettbewerb um jeden Preis nicht (mehr) reizt. 
  10. Du nimmst das Kleine und Unscheinbare wahr. 
  11. Du erlebst das Leben mit einer inneren Haltung der Dankbarkeit und Neugier und lässt dich überraschen, wenn etwas Neues kommt.
  12. Du lebst Tiefe, mit allen Konsequenzen. Wer den Schmerz kennt, erlebt auch das Wunderbare und Kostbare um sich herum inniger. Ohne haltlos in deinem Kummer zu versinken nimmst du ihn als einen Teil deines Lebens wahr, der ebenso seine Berechtigung hat wie das Erfreuliche und Schöne.
  13. Du vertraust auf wiederkehrende Zyklen: Nach Regen folgt ganz bestimmt auch wieder Sonnenschein und nichts bleibt, wie es ist. Selbst die Natur entwickelt sich nach dieser Regel und auch für dich bleibt die dunkle Zeit kein ewiger Fluch.
  14. Du vertraust darauf, dass alles seinen Sinn hat, auch, wenn er sich dir vielleicht nicht gleich oder nicht vollständig oder vielleicht auch mal gar nicht erschließt. 

Bist du nach dieser Definition ein glücklicher Mensch? 

Was könntest du ändern, um ein bisschen glücklicher zu werden? Womit könntest du sofort loslegen?

Bildquelle: pixabay

Montag, 22. November 2021

Warum Tagebuch schreiben gut tut

Früher gehörte es für Mädchen zum Erwachsenwerden dazu: Fast jeder Backfisch führte heimlich ein Notizheft, das seine Träume, Wünsche, Sehnsüchte und Frustrationen beherbergte und noch Jahre später wieder hevorgekramt wurde, um darin zu schmökern und sich zu erinnern. 

Später wurde das handschriftliche Verfassen persönlicher Notizen irgendwie unpopulär und heute dürfte wohl kaum eine Jugendliche noch ein Tagebuch unter ihrem Kissen verstecken. Und auch die Älteren unter uns tun es selten.

Das ist schade, denn das Tagebuchschreiben hat unschlagbare Vorteile, die kaum noch jemand auf dem Schirm hat. 

Deshalb habe ich sie hier für dich gesammelt:

1. Das langsame Schreiben mit der Hand bringt auch den Geist zur Ruhe. 

Gerade in unserer schnelllebigen, digitalen Welt, in der jede Information nur noch einen Wisch entfernt, aber nicht mehr viel wert ist, braucht unsere Seele diese Ruheoasen durch langsames, besonnenenes Tun. Natürlich kann man auch am PC ein Tagebuch führen - es ist aber nur halb so angenehm und auch das Blättern darin entgeht dir dadurch.

2. Struktur schafft immer Erleichterung.

Du kannst deine Gedanken, die vielleicht wild und chaotisch in deinem Kopf durcheinanderpoltern, sortieren, ordnen, sammeln. Du findest Klarheit, Durchblick und innere Sicherheit.

3. Du kannst Begegnungen und Erlebnisse Revue passieren lassen. 

Erlebnisse noch einmal durchdenken, dir überlegen, ob und wie du dich vielleicht anders hättest verhalten können, eine Bilanz ziehen und es beim nächsten Mal anders machen ... Gespräche und Erfahrungen können ein zweites Mal (oder viele Male) erlebt werden, was dabei hilft, um daraus zu lernen.

4. Tagebücher lieben Listen.

To-dos, Einkäufe, Wünsche, Ziele, gelesene Bücher, geschaute Filme, gekochte Rezepte, gesehene Orte. Du kannst sammeln, bis die Schwarte kracht und wirst nichts mehr vergessen!

5. Erinnerungen prägen sich besser ein, wenn man sie aufschreibt.

So wird dir ein bestimmtes Erlebnis besser im Gedächtnis bleiben, weil du es dir notiert hast. Und selbst, wenn du es irgendwann trotzdem vergisst: Das macht nichts, denn du kannst es ja nachlesen! Du hast bleibende Erinnerungen geschaffen!

6. Ein Tagebuch ist ein buntes Kreativitätsfeuerwerk! 

Man kann schreiben, malen, zeichnen, kritzeln, collagieren, einkleben, basteln. Alles, was flach ist, findet darin Platz! In einer Zeitschrift ein cooles Outfit gesehen? Eine Parfümprobe, die du magst? Eintrittskarten vom letzten Zoobesuch? Einen Liebesbrief vom Schatz bekommen? Eine Postkarte von Mutti aus dem Urlaub? Geschenkpapier vom letzten Weihnachtsfest aufgehoben? 

In deinem Tagebuch ist all das richtig aufgehoben und das Gestalten macht viel Spaß!

7. Ein Tagebuch ist belastbar.

Dein Partner, Familie und Freunde sind es leid, dass du immer über ein bestimmtes Thema redest, dass dich beschäftigt? Oder du bist so richtig sauer, traurig, schlecht gelaunt, frustriert, ... ? Lass es auf den Seiten raus und du wirst dich besser fühlen. Du kannst so oft über ein Thema schreiben, wie du willst, bis du es verarbeitet hast. Du kannst ihm alle Gefühle anvertrauen, auch die ungeliebten und unangenehmen - es wird ihm nie zuviel! Du kannst dich so richtig selbst bemitleiden und jammern und niemand nörgelt deswegen. Dein Tagebuch ist das offene Ohr ohne Grenze. Pass aber dabei auf, dass du dich nicht selbst in den Untiefen des Jammerns verlierst. Sobald du den Groll und Unmut an die Seiten abgegeben hast, ist es an der Zeit, dich wieder deinem Leben zu widmen.

8. Ein Tagebuch ist verschwiegen.

Selbstredend, dass du dich nicht zurückhalten musst. Stelle sicher, dass niemand es liest - und dann sei ehrlich, wenn du schreibst. Hier kannst du auch Dinge festhalten, die mit Ängsten, Schuld oder Scham zusammenhängen. Alles hat Platz, alles darf sein.

9. Ein Tagebuch ist eine prima Lagerhalle.

Dinge, die wir nicht aus dem Kopf auslagern können, bleiben drin hängen und belasten uns ständig. Man nennt diesen Vorgang "grübeln" und er ist sinnlos und schädlich. Wenn du dir angewöhnst, Dinge, die dich beschäftigen, belasten oder noch bevorstehen, schriftlich zu fixieren, wird das deinen Kopf entlasten. Das betrifft Erinnerungen genauso wie Verpflichtungen.

10. Du lernst dich selbst besser kennen.

Wer bist du? Was sind deine Eigenschaften, Besonderheiten, Ziele, Wünsche, Träume, Ängste? Je mehr du dich mit deinem Inneren beschäftigst, umso besser kannst du dich selbst einschätzen, was wiederum dein Selbstwertgefühl steigert. Du solltest allerdings darauf achten, dass du dein Tagebuch nicht mit vernichtender Selbstkritik füllst, sondern bewusst auf Selbstfürsorge achten.

Zehn gute Gründe für das Tagebuch!

Zehn gute Gründe, um mit dem Tagebuchschreiben zu beginnen! Vorschriften gibt es nicht! Die Inhalte gestaltest DU und du bist dabei niemandem Rechenschaft schuldig! Du kannst deine Büchlein bunt wie ein Fotoalbum gestalten, ausführlich mit langen Texten, poetisch mit Gedichten oder minimalistisch in Stichpunkten - du entscheidest selbst!

Einziger Tipp für die Praxis: 

Nutze ein hochwertiges Büchlein in einem dir angenehmen Format mit etwas stabilerem Papier. Und schreibe mit einem Schreibgerät, das gut in der Hand liegt und das du gern nutzt. Auf dünnem Papier mit schmierigem Kuli vergeht dir sonst schnell die Lust!

Viel Spaß dabei!

Montag, 15. November 2021

Kleine Kreativaufgabe: Gestalte einen Teeteller!

Heute gibt es eine kleine Bastelaufgabe für dich! 

Gönne dir mal wieder ein bisschen Zeit für dich selbst, in der du werkelst und gedankenversunken vor dich hin gestaltest - es ist eine Wohltat für deinen Geist, der sich mal ausruhen kann und auch für die Seele, die sich ein Stück weit in die Welt bringen darf.

Die kleine Bastelaufgabe mit Wohlfühlfaktor stammt aus meinem Buch  "Kleiner Seelenschmaus".

Vielleicht hast du dir das Buch schon besorgt und willst es in Kürze lesen? Oder du möchtest es verschenken?

So gehst du vor:

Gestalte nach Herzenslust einen Pappteller mit Farben. Nutze jede Art von Farben, die du magst – Acryl, Filzstifte, Buntstifte, Wasserfarben oder was immer du willst. Du kannst den Teller auch auf jede andere Weise verzieren, zum Beispiel, indem du ihn beklebst.

Beschreibe den Teller mit Komplimenten oder schönen Sprüchen. Bringe dann 22 Teebeutel auf dem Teller an. Du kannst verschiedene Sorten nutzen, damit der Teller abwechslungsreich und bunt wird.

Weil das Buch 22 Kapitel enthält, sind es 22 Teebeutel. Für die Lektüre jedes Kapitels ist ein Tee gedacht, den du genießen kannst, während du das jeweilige Kapitel liest.

Bereite dir den Tee zu, bevor du dich mit dem Kapitel beschäftigst. Dann ab auf die Couch mit dir, weiche Socken anziehen, Kuscheldecke drüber und genießen! Zum Teeteller passen auch Kekse! 

Wenn du jeden Tee getrunken hast, bleiben die Komplimente und Zitate übrig.

Mögliche Variation: Adventskalender

Gestaltest du deinen Teebeutel mit 24 Teebeuteln, kannst du ihn als Adventskalender nutzen oder verschenken.

Findest du nicht auch, wir sollten einander in diesen schweren Zeiten viel öfter beschenken?

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Rezension: "Dein kreativer Avatar" von Katharina Boguslawski

Inhalt:

Wie du innovative Ideen generierst und
andere von ihnen überzeugst

Du findest in diesem Buch:

▪ Fachwissen über Kreativität verständlich erklärt
▪ nachvollziehbare Schritt-für-Schritt-Anleitungen
▪ aussagekräftige Selbsttests
▪ nützliche Checklisten
▪ unterhaltsame Quizze
▪ eine 5-Tage-Challenge
▪ Key Take-aways am Ende des Kapitels

Außerdem noch Tipps, Merksätze und inspirierende Zitate

Mein Eindruck:

Den kleinen Kreativschatz habe ich tatsächlich schneller verschlungen als einen Spagettieisbecher beim Italiener und das hat durchaus seine Gründe. Das (leider viel zu kurze ... 😊 Ich bitte herzlichst um einen zweiten Teil!) Buch ist selbst ein Paradebeispiel für gelebte und ausgelebte Kreativität, quasi ein Beispiel am lebenden Modell! Und es ließ mich nicht mehr los, nachdem ich auch nur den ersten zaghaften Blick hineingeworfen hatte.

Denn es zündet, wohldurchdacht und liebevoll gestaltet, von der ersten bis zur letzten Seite ein kleines Ideenfeuerwerk: Unzählige Ideenraketen schießen in den Himmel des Leserhirns und werden direkt nacheinander gezündet. Sie sind präzise ausgerichtet, treffend platziert und leuchtend genug, um als Lichtschein auch noch dann zu verweilen, wenn die Rakete selbst längst verglüht sind. Einiges von dem erklärten Wissen kannte und wusste ich bereits, anderes noch nicht, aber alles ist so ansprechend und in kleine Häppchen aufbereitet, dass ich mir gern auch bereits Bekanntes nochmal erklären ließ.

Katharina Boguslawksi ist ganz offensichlich eine Expertin auf ihrem Gebiet: Deutlich erkennbar verfügt sie über weit mehr Hintergrundwissen, als im Buch selbst direkt enthalten ist. Dieses gefüllte "Basislager" als Ausgangspunkt ist spürbar und lässt natürlich auf weitere Bücher hoffen! Die Autorin weiß, wovon sie spricht und hat das Thema tief durchdrungen, weshalb sie in Form eines unterhaltsamen, humorvollen Textes viel Wissen über Kreativität vermitteln kann. 

Dieses Wissen zeigt sich gleichermaßen theoretisch wie praktisch, denn das Buch wurde neben den sofort umsetzbaren, vielfältigen Ideen auch mit Listen, Checklisten, anschaulichen Beispielen und inspirierenden Zitaten ergänzt. Interaktive Möglichkeiten erweitern das Angebot zusätzlich. Alles in allem eine gewaltige Menge an unterschiedlichem Input, mit dem man sich austoben und lustvoll ausprobieren kann.

Darüber hinaus ist es ein Vergnügen für das Auge: Mit sanften Farben, passenden Grafiken und einer übersichtlichen Struktur macht "Dein kreativer Avatar" die Lektüre zu einem echten Vergnügen und das soeben Erlernte bleibt noch besser hängen.

Fazit:

Ich finde das Buch großartig, sehr inspirierend, lehrreich, praxis- und lebensnah, außerordentlich attraktiv und unterhaltsam! So, und jetzt krame ich unter meinen Notizbüchlein eins für meine künftigen spritzigen Einfälle hervor, denn auf die Art gepuhst wird mein Hirn bestimmt in Kürze noch ganz neuen spannenden Output produzieren!

Das Buch wurde mir von der Autorin zur Verfügung gestellt, wofür ich von Herzen danke. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Quelle Cover